Ökumenischer Religionslehrertag

Yvonne Voigt-Böhm
05.02.2019


Ökumenischer Religionslehrertag in Sachsen-Anhalt

Der Ökumenische Religionslehrer*innentag in Sachsen-Anhalt steht unter der Überschrift "Tod und Trauer in der Schule". Es kommt im Schulalltag immer wieder zu Todesfällen, die einen Teil des Systems oder aber auch die ganze Schule betreffen und betroffen machen. Dadurch entstehen viele Fragen und Unsicherheiten. Umsichtiges und rasches Handeln ist erfordert. Außerdem wird das Thema "Tod und Trauer" von den Lehr- und Bildungsplänen aufgegriffen und vielfach in verschiedenen Klassenstufen kompetenzorientiert unterrichtet.

Deshalb beleuchtet der Religionslehrer*innentag das Thema nicht nur theoretisch, sondern widmet sich der Herausforderung des Schulalltags auf ganz praktische Weise. Wer im System Schule von "Tod und Trauer" betroffen ist, benötigt eine besondere Fähigkeit, mit der eigenen Betroffenheit umzugehen und für die Schüler*innen und Kolleg*innen ein hilfreiche/r und reflektierte/r Gesprächspartner*in zu sein. Gerade für Kinder- und Jugendliche sind erste Todes- und Trauererfahrungen ein einschneidendes Erlebnis. Sie sind verletzlicher und ihnen fehlt oft die Sprach- und Handlungsfähigkeit, damit umzugehen. Daher spielt die Schule eine wichtige Rolle bei der Heranführung und Auseinandersetzung mit dem Thema und trägt wesentlich dazu bei, den Schüler zu einer verantwortlichen und handlungsfähigen Persönlichkeit zu entwickeln.

Der Tag umfasst Workshops zu Unterrichtseinheiten zum Thema für unterschiedliche Schulformen, aber auch zur Schulseelsorge. Zentral sind der Gedankenaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Horizont eigener Erfahrungen und das Gespräch mit Expertinnen und Experten.

Weitere Informationen finden Sie hier.



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